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ute

Angaben

Nachname:Kostolani
Vorname:Andreas
Geburtsdatum:02.04.1987

Trauerbrief

Text:Unser Andreas wurde am 02.04.1987 um 23.42 Uhr in Bühl geboren, wann er verstorben ist wissen wir nicht.....

Wir haben diese Homepage zum Gedenken an unseren geliebten Sohn Andreas

errichtet.

Um unsere Trauer besser verarbeiten zu können und einen Platz zu haben, an dem wir etwas für unser Kind tun können, damit Andreas nicht vergessen wird und alle ihn in guter Erinnerung behalten.



Aber auch um die Möglichkeit zu haben unseren Schmerz in Worte zu fassen, ein Schmerz der so unbeschreiblich groß ist und einem beinahe den Verstand raubt.



Andreas wir werden Dich immer lieben Deine Mama, Papa Didi und Dein kleiner Bruder Daniel, der Dich so unsagbar vermisst, wie wir alle!

Wenn ihr möchtet könnt ihr uns gerne einen Gruß im Gästebuch hinterlassen, wir würden uns sehr darüber freuen.

Kondolenzbuch

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VonKondolenzbucheinträge
 

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Tagebuch

 
DatumTitelAufrufe
Montag, 16. Juni 2008In Gedenken620
 

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Was geschah

Was geschah:Andreas war bei Mathias, einem ehemaligen Klassenkameraden der Handelslehranstalt Gernsbach, zum Geburtstag eingeladen.

Da wir mit Daniel an diesem Tag die Großeltern besuchten und nicht Zuhause waren als Andreas wegging, lag wie üblich, als wir heim kamen, ein Zettel von unserem Sohn auf dem Küchentisch.

Hallo ihr drei, ich bin in Kuppenheim beim Matze auf der Geburtstagsparty, ala bis morgen Grüßle euer Andy....das waren die letzten Zeilen an uns.

Zum Glück ließ er uns an seinem Leben teil haben und wir wussten immer wo er war, so auch an diesem Wochenende.

Am 25.11.2006 fuhr Andreas am frühen Abend mit der Stadtbahn nach Kuppenheim, dort wurde er von seinem Freund am Bahnhof abgeholt und sie fuhren zusammen mit Mathias Auto zum Clubhaus, wo die Feier stattfinden sollte.

Ausser Mathias feierten noch zwei weitere junge Männer ihre Geburtstage, diese beiden und ihre Freunde kannte Andreas nicht, doch Andreas hatte nie Probleme damit Menschen anzusprechen oder kennen zu lernen.

Gegen drei Uhr morgens verließ Andreas angeblich nach einer Meinungsverschiedenheit jenes Fest und ging zu Fuß Richtung Bahnhof, ein Fußweg von cirka dreißig Minuten.

Obwohl nach unserem Sohn angeblich Aufbruchstimmung herrschte will ihn auf dieser langen ,kerzengeraden Strasse niemand mehr unterwegs gesehen haben.

Unser Sohn muß so zwischen 3.30 und 3.50 am Bahnhof angekommen sein. Da saß aber ein Mann an den Bahngleisen Richtung Rastatt und wartete auf seine Stadtbahn, er saß da von 3.50 Uhr bis 5.45 Uhr, hat aber unseren Andreas defenitiv nicht gesehen.

Ausserdem blieb die Jacke unseres Sohnes im Clubhaus zurück, obwohl es Ende November und bitterkalt draussen und unser Junge nur mit einem T-Shirt bekleidet war......


Von da ab fehlte von Andreas jede Spur.

Als unser Sohn nicht nach Hause kam erstatteten wir eine Vermisstenmeldung bei der Polizei in Gernsbach, die diese an die Kriminalpolizei Rastatt weiterleitete.

Sie suchten Andreas mit Hubschrauber, Spürhunde suchten die Gegend rund um das Clubhaus ab, Taucher durchschwammen den Murgdamm, speziell ausgebildete Bluthunde wurden eingesetzt. Diese nahmen Andreas Spur auf, bis zum Bahnhof Kuppenheim, was zum Anlaß führte das unser Sohn wohl in ein Auto gestiegen sein muß, denn der Bluthund blieb an der Sitzbank an den Bahngleisen Richtung Heimat sitzen und rührte sich nicht mehr von der Stelle.

Um zu überprüfen, ob der Hund auch Andreas Spur hatte, setzte man ihn am Bahnhof in Gernsbach aus. Obwohl da hunderte von verschiedenen Gerüche waren, fand der Hund die Spur und führte die Kriminalpolizei direkt zu unserer Haustüre, weil Andreas ja diesen Weg am Vortag gelaufen war, Ich habe mir sagen lassen, das so ein Bluthund vierzehn Tage den Geruch seiner " Beute " wahrnehmen kann.

Wäre Andreas zur Murg zurück, wäre auch der Bluthund zurück gegangen. Wenn Andreas sich zu Fuß entfernt hätte, wäre auch da der Hund weiter gelaufen, der blieb aber an den Gleisen sitzen, an denen ein Parkplatz angrenzt. Wir gehen davon aus das unser Sohn in ein Auto gestiegen sein muß und er diesen Jemand gekannt hatte.



17 Tage voller hoffen und bangen folgten, voller Tränen, Sorgen, flehen...bitte bitte Andreas komm heim, was ist geschehen? hatte er einen Unfall, liegt er irgendwo verletzt? ist er irgendwo abgestürzt oder eingesperrt? wird ihm weh getan? wir konnten nicht mehr essen, nicht mehr schlafen, alles drehte sich nur noch um das Eine: Wo war Andreas?

Wir bekamen von Kriminalbeamten zu hören Andreas läge sicher auf Mallorca und würde sich die Sonne auf den Pelz scheinen lassen, oder der liegt irgendwo bei einer Frau und hat seine Mutter vergessen. Ich habe ihnen nur geantwortet, das ich mit Sicherheit weiß mein Bub würde heim kommen, wenn er könne und er würde sich melden.

Bis wir dann am 13.12.2006 von der Kriminalpolizei hörten das sie Andreas tot aus dem Rhein geborgen haben, 128 km von Zuhause entfernt, sein neuer Mp3 Player fehlte und sein Geld war weg, sonst hatte er alles bei sich.

Unser Leben veränderte sich auf einen Schlag, nichts ist mehr so wie es war. Wir leben nur für den Tag an dem wir erfahren wie unser Kind starb, wo unser Kind starb, wann unser Kind starb und WARUM.

Andreas Akte wurde geschlossen, Todesursache Ertrinken- Todesumstände ungeklärt, das schlimmste daran ist alleine gelassen zu werden, nicht nur mit der unendlichen Trauer, nein auch mit den hunderten von Fragen. Jede Mutter auf dieser Welt wird uns recht geben, wenn wir wissen möchten wie unser Kind gestorben ist und dafür kämpfen, daß fremde Menschen nicht irgendwelche Behauptungen aufstellen können, Wir bekamen Anrufe Andreas wurde erschossen, er wurde tot aus dem Murgdamm gefischt, wieder andere fragten meine Mutter oder Schwiegermutter ob Andreas wohl depressiv war, weil er sich doch das Leben genommen hätte.

Er war wie alle jungen Leute, ein junger Erwachsener mit Fehlern und Schwächen, aber auch voller Liebe, Zuversicht, Lebensfreude und Zukunftsplänen und jeder von uns war einmal jung und hat sich ausgetobt, was aber nicht heißt das wir oder unsere Kinder uns ertränken. NIEMALS !!!!!

Andreas hat mit uns über alles geredet, dies macht kein Mensch der sich angeblich einigelt, er hat auch seinen Job mit Freude erledigt, nicht wie behauptet wird widerwillig.

Es wäre schön wenn wir durch unsere Homepage erreichen könnten diesen Alleswissenden zu sagen, haltet den Mund, richtet nicht über jemanden den ihr garnicht gekannt habt und fügt den Eltern nicht noch größeren Schmerz durch eure Verleumdungen bei.

Denen, die Andreas kannten müssen wir nichts über ihn erzählen, denn sie wissen wie er war und in ihren Herzen wird er weiterleben, so wie er in unserer Familie weiterlebt.

Danksagung

Danksagungen:Ein herzliches Dankeschön an meine Familie und der Familie meines Mannes, unseren Freunden und Verwandten, die Tag und Nacht für uns da waren ,in dieser schweren Zeit und es noch immer sind. Ohne sie und die Hilfe von Andreas Freunden hätte ich das alles nicht überstanden

Deshalb möchte ich mich ganz herzlich bei Andreas Freunden bedanken, die uns jeden Tag beigestanden sind, als Andreas vermisst war, ganz besonders bei Alexander, Simon G., Nino, Jan, Christian und Jenny, die uns geholfen haben die Vermisstenplakate aufzuhängen und Suchaktionen unternommen haben.

Ebenso all denen die über Emails versucht haben etwas in Erfahrung zu bringen.

Bei Frau Rita Ball und ihrer Familie für das drucken der Plakate sowie Claudia ,Nicole, Kirsten , Sabine und Stefan die ebenfalls Plakate verteilten und in der schweren Zeit immer für uns da waren.

Bei den ehemaligen Rebell Knights Baden-Baden, bei Dagmar, Jan F. und seinem Schwiegersohn in spe , die sich bei einer Suchaktion beteiligt haben.

So wie bei allen Freunden und Bekannten die Andreas die letzte Ehre erwiesen haben, seinen Schulkameraden aus Loffenau und Gernsbach, dem Bauwagen Hilpertsau, seinem Freund Chak, der extra aus Flensburg anreiste.

Ich bedanke mich beim DRK Baden-Baden für die Blumenspende und beim Reha-Zentrum Gernsbach für die letzte Ehrerweisung.

Ganz besonderen Dank an Herrn Werner Krieg, unseren Bestatter aus Gernsbach, der uns in dieser schweren Zeit so sehr geholfen hat und uns so großartig zur Seite stand und der alles zu unseren vollsten Zufriedenheit für uns regelte.

Ein herzliches Dankeschön auch an Herrn Pfarrer Mark Schöler für die liebevolle Gestaltung des Gottesdienstes und anschließender Urnenbeisetzung.

Danke auch den Bestattern aus Ludwigshafen, ( Lorenz und Toni ) die meinen Andreas so liebevoll aus dem Rhein geborgen, eingebettet und von ihm verabschiedet haben, indem sie Andy liebe Worte mit auf die Reise gaben.

Und ebenfalls einen großen Dank an meine ehemaligen Kollegen der Firma Schoeller & Hoesch, ganz besonders Ewald Schillinger

Gedenken an Andreas Kostolani

Murgtal(vn)-für eine " Welle der Hilfsbereitschaft " bedankt sich die Mutter des im Dezember gestorbenen Gernsbachers Andreas Kostolani.

Der 19-jährige galt seit dem 26. November als vermisst und wurde knapp zwei Wochen später tot im Rhein zwischen Ludwigshafen und Worms gefunden.

Mitarbeiter des Gernsbacher Papierherstellers Schoeller & Hoesch haben nun ein Zeichen gesetzt und für die Mutter, die früher im werksärztlichen Dienst des Unternehmens tätig war, 650 Euro gesammelt. Gestern wurde der Betrag übergeben. Auch von vielen anderen Menschen aus dem Murgtal habe sie tröstende Worte empfangen, so Ute Kostolani - Urban gestern im Gespräch mit dem BT.


Das Geld brachte mir in Vertretung aller Ewald Schillinger, der danach noch einmal vorbei kam und mir noch einmal 150 Euro brachte. Ich kann mich nur bei all meinen ehemaligen Kollegen recht herzlich bedanken.

Unten stehende Danksagung ließ ich durch meinen Bruder in den verschiedenen Abteilungen aufhängen ( PM 9- PM 10 und 11 und Ausrüstung )

Liebe Kollegen

Ich möchte mich auf diesem Wege, auch im Namen meiner Familie, ganz herzlich bei euch bedanken.

Statt mit eurem gesammelten Geld eure Weihnachtsfeier zu finanzieren, habt ihr es mir für die Beerdigungskosten meines Andreas gegeben.

In einer Zeit in der Trauer und Schmerz in mein Leben traten, habt ihr an mich gedacht, ich weiß garnicht wie ich das wieder gut machen kann an euch.

Ich muß euch nicht sagen was eine Mutter empfindet, wenn ihr Kind stirbt, aber nicht zu wissen wie, wo, wann und warum ihr Kind sterben musste ist grausam.

In dieser schweren Zeit erlebte ich durch euch soviel Menschlichkeit und Herzenswärme

Gott schütze euch alle


Seid lieb gegrüßt von eurer Ute Kostolani-Urban

Aufrichtig Dank sagen möchte ich auch bei dem Pro 7 Team, das wir den "Fall" unseres Sohnes an die Öffentlichkeit bringen konnten. Das sie so einfühlsam und mitfühlend waren und es uns trotz unserem großen Schmerz einfach gemacht haben vor die kamera zu treten.

Liebe Jule, lieber Bernd wir werden euch das nie vergessen, was wir Gutes von euch erfahren durften. Gott schütze euch

Aufruf

Aufruf:Sollte jemand in der Nacht des 26.11.2006 so gegen 3 Uhr oder 3.30 Uhr unseren Sohn auf dem Weg zum Bahnhof Kuppenheim oder auf dem Bahnhofsgelände gesehen haben oder beobachtet haben wie Andreas in ein Auto gestiegen ist, wären wir sehr dankbar wenn ihr uns das mitteilen würdet.

Es kann auch sein, das unser Junge in der Nähe des Rhein´s oder irgendwo zwischen Ludwigshafen und Worms gesehen wurde, bitte teilt uns alles mit, falls ihr was beobachtet habt. Jede noch so kleine Kleinigkeit wäre für uns von großem Nutzen, um etwas über den mysteriösen Tod unseres Sohnes zu erfahren.

Andreas war in dieser Nacht bekleidet mit einer schwarzen Jeans, schwarzem T-Shirt und schwarzen Turnschuhen mit weißen Streifen, besondere Merkmale von Andreas: seine langen dunklen Haare, sein Unterlippenpiercing und sein Muttermal auf der linken Wange.

Andreas hatte keine Jacke an, diese wurde am nächsten Tag im Clubhaus, wo die Party stattfand gefunden, vielleicht ist es jemandem aufgefallen, das da jemand in der kalten Nacht nur mit einem T-Shirt bekleidet unterwegs war.



Selbstverständlich werden wir eure Aussagen auch diskret behandeln, wenn ihr das wünscht, aber bitte, bitte helft mit den Tod unseres Andreas aufzuklären.

Ihr habt die Möglichkeit mir über das Formular in dieser Homepage oder über meine E-Mail-adresse zu schreiben.

Wenn ihr lieber anonym bleiben wollt, aber etwas ernstgemeintes zu sagen habt, könnt ihr mir auch anrufen unter der Nummer 07224 994635

Bei Aufkärung des "Falles" sind wir auch gerne bereit eine Belohnung zu bezahlen.



Bitte helft uns